Sportstech Ergometer Test & Erfahrungen 2019

Sportstech ist die Handelsmarke, unter der die Firma Innovax GmbH mit Sitz in Berlin Sportsgeräte vertreibt. Dabei sind diese Geräte für verschiedene Sportarten gedacht. Doch besonders populär sind Heimtrainer dieser Marke, weshalb wir beschlossen, drei davon namens Sportstech ES400, Sportstech SX100 und Sportstech ES600 Profi zu testen.

Bestenliste der Sportstech Ergometer – Stand: Juli 2019

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TESTSIEGER

Ergebnis

96%
SEHRT GUT

  • Preis € 349,00 € 249,00
  • Max. Gewichtsbelastung 120 kg
  • Schwungmasse 12 kg
  • Pulsmessung Ja
  • Belastungsstufen 16
  • Display Ja
  • Klappbar Nein
  • Artikelmaße (LxBxH) 96x52x132 cm
  • Artikelgewicht 30 kg
  • Garantie 2 Jahre
2. PLATZ

Ergebnis

93%
SEHR GUT

  • Preis € 249,00
  • Max. Gewichtsbelastung 120 kg
  • Schwungmasse 10 kg
  • Pulsmessung Ja
  • Belastungsstufen 8
  • Display Ja
  • Klappbar Nein
  • Artikelmaße (LxBxH) 98x46x133 cm
  • Artikelgewicht 23 kg
  • Garantie 3 Jahre
3. PLATZ

Ergebnis

91%
SEHR GUT

  • Preis € 648,00
  • Max. Gewichtsbelastung 150 kg
  • Schwungmasse 14 kg
  • Pulsmessung Ja
  • Belastungsstufen 16
  • Display Ja
  • Klappbar Nein
  • Artikelmaße (LxBxH) 163x 63x112 cm
  • Artikelgewicht 46 kg
  • Garantie Ja

Alle Angaben zum Leistungsumfang, Preise und Features der vorgestellten Produkte sind ohne Gewähr. Es gelten die Angaben, welche direkt vom Anbieter bereitgestellt werden.

Das erste Modell in unserem Sportstech Vergleich

Als Ersten haben wir den Heimtrainer in unserem Sportstech Heimtrainer Test auf Herz und Nieren geprüft. Dabei hat es uns gefallen, dass der Montagesatz für die Montage bestens vorbereitet war und alle Schrauben an den richtigen Stellen lagen. Daher dauerte der Aufbau des Gerätes keine 30 Minuten. Aber danach wartete auf uns eine böse Überraschung: Die Rollen, die das Schleppen des Gerätes erleichtern sollten, rollten nicht, sondern klemmten auf unserem Laminat. Daher mussten wir das Gerät tragen, damit er uns den Boden nicht zerkratzt, was anstrengend war. Dafür stand das Gerät auf der gewünschten Stelle wie ein Fels in Brandung, was den negativen Eindruck von den Rollen ein bisschen verbesserte. Gefallen hat uns auch die Tatsache, dass der Sitz des Heimtrainers sowohl horizontal als auch vertikal verstellbar ist. Dadurch können sowohl große als auch kleine Menschen dieses Modell an ihre Bedürfnisse anpassen. Problematisch für große Personen ist jedoch das Ablesen der Daten von der Konsole, die ab einer Größe des Nutzers von ca.180 cm nicht mehr lesbar wird, solange man sich nicht bückt.

Wer jedoch kein Problem mit dem Bücken hat, wird auch als große Person die aktuelle Geschwindigkeit, die bereits zurückgelegte Distanz sowie die bereist verbrannten Kalorien sehen können. Allerdings sollte das Training mit dem Gerät nicht sonderlich lange dauern, weil der Sitz sehr breit und wulstig ist. Daher verspürt man nach spätestens 40 Minuten Schmerzen im Allerwertesten, wie wir es am eigenen Leibe erfahren mussten. Auch der gewählte Widerstand sollte nicht zu hoch sein, denn die Schwungmasse von 10 kg reicht nur, um bei den ersten vier Stufen für den runden Lauf des Gerätes zu sorgen. Bei den Stufen von 5-8 wird der Lauf unregelmäßig und es erhöht sich die Verletzungsgefahr. Dafür aber profitiert der Nutzer vom leisen Lauf dieses Modells und von der Möglichkeit, in seinem Tablet zu lesen, weil eine Halterung vorhanden ist. Aber die Bluetooth-Verbindung sollte er lieber nicht nutzen, um das Gerät per App zu steuern, weil die Verbindung ständig abbricht. Insgesamt ist dieses Modell etwas für Einsteiger mit mittlerem Körperbau.

 

Wie hat das zweite Modell abgeschnitten?

Weiter in unserem Sportstech Heimtrainer Test – Das Modell Sportstech ESX500 kam ebenfalls als Montagesatz, aber dank der verständlichen Aufbauanleitung konnten wir das Ergometer schnell zusammenbauen. Nicht so toll war dann aber die Betriebsanleitung, die als Videoanleitung konzipiert ist. Doch nach zwei Versuchen konnten wir auch das Gerät betriebsbereit machen. Die Anpassung des Lenkers und des Sitzes klappte dagegen einwandfrei, zumal Letzterer sowohl horizontal als auch vertikal angepasst werden kann. Gefallen hat uns auch die Wahl diverser Programme, denn neben 12 installierten Programmen verfügt das Gerät auch über ein Manuelles und 4 herzfrequenzgesteuerte Programme. Diese können entweder durch den Pulsgurt oder durch die Pulsmesser in den Handgriffen mit Infos versorgt werden. Dabei kann der Nutzer jeder Größe die Anzeigen auf dem Display ablesen, ohne dabei sich bücken zu müssen, ohne jedoch Angaben zum Kalorienverbrauch trauen zu müssen, weil diese zu hoch sind.

Ein weiteres Plus der Ausstattung des Gerätes ist die Möglichkeit, es per Bluetooth mit einem Tablet verbinden zu können. Dabei versetzt die dazu gehörende App den Nutzer in die Lage, sogenannte StreetViews herunterzuladen. Dabei handelt es sich um Diashows, die jede beliebige Route auf der Welt widerspiegeln und so das Training interessanter machen. Anders als beim zuerst getesteten Modell kommt es nicht zu Abbrüchen, sodass man die Sicht ungestört genießen kann. Dazu trägt auch der leise Lauf des Gerätes bei. Das ist zum einen auf den Riemenantrieb mit Magnetbremsen und zum anderen auf den regelbaren Widerstand, der in 12 Stufen geregelt werden kann, zurückzuführen. Dank Letzterem läuft das Gerät nicht nur leise, sondern auch gemächlich. Zusammen mit bequemem Sitz und rutschfesten Pedalen machte es das Training besonders angenehm. Und weil man auch seine Trainingshistorie verfolgen kann, kann man seine Fortschritte kontrollieren und eventuell das Trainingsprogramm ändern. Daher ist dieses Modell auch für Fortgeschrittene geeignet.

 

Das letzte Modell

Zuletzt haben wir das Sportstech ES600 Profi in unserem Sportgeräte Vergleich getestet. In erster Linie wollten wir herausfinden, ob das Gerät den Zusatz “Profi” und den Aufpreis von 300 Euro im Vergleich zum zweiten Modell verdient. Der erste Eindruck war dabei durchaus positiv, denn es war mit moderner Videoaneitung anstelle der gewöhnlichen papierenen Bedienungsanleitung ausgestattet. Auch die Tatsache, dass er die Energie der Beinbewehungen zum Generieren des Stroms nutzt, kam uns durchaus professionell vor. Doch besonders begeistert hat uns der Sitz, der anders als bei den zuerst getesteten Modellen mit einer Lehne und zwei Armlehnen ausgestattet ist. Dabei ermöglicht seine Konstruktion eine halbliegende Posizion, was die Bequemlichkeit der Handhabung verbessert.

Sollte dieses Gerät nicht das Richtige sein, lesen Sie Christopeit Testbericht, Hammer Ergometer Erfahrungen oder der beste Heimtrainer.

Aber im Test selbst zeigte es sich, dass der Sitz doch nicht so bequem wie beim zweiten Modell ist, obwohl der Profisitz ganze 150 kg und nicht 120 kg, wie die zuerst getesteten Modelle aushalten kann. Dafür aber ist die App fürs Training und die Bluetooth-Verbndung zwischen dem Gerät und dem Smartphone ganz gut, weil man so auf dem Smartphone nicht nur die Streetview der virtuellen Route, sondern auch seine Fortschritte sieht und bis zu 4 Profilen anlegen kann. Aber wer es nicht zu kompliziert haben möchte, kann einfach die mitgelieferte Konsole zur Steuerung des Gerätes nutzen. Denn diese ermöglicht die bequeme Wahl von einem der 12 eingestellten Programme. Hinzu kommen 4 herzfrequenzegsteuerte, ein manuelles und ein wattgesteuertes Programm wie beim zweiten Modell in unserem Test. Aber die Schwungmasse des Rades ist größer und beträgt 14 kg. Allerdings konnten wir keine prinzipiellen Unterschiede im Lauf dieses Modells und des Zweiten feststellen. Daher ist auch das zuletzt getestete Modell aus unserer Sicht eher für fortgeschrittene Amateure als für Profis geeignet, zumal es genau so 16 Widerstandsstufen wie das zweite Modell hat. Und den Aufpreis von 300 Euro ist ungerechtfertigt.

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